Florian Feuerwehrmanagement

Alamos (FE2) — Kontakte und Kalender

Die Verbindung unter Integrationen → Alamos (FE2) (/integrationen/alamos) umfasst Kontaktabgleich und Kalender-Abonnements. Sie ersetzt keine vollständige Verwaltung von FE2.

Dokumentationsstand: 24. Oktober 2026, geprüfter Quellstand. Die Kontaktvorschau, die zusätzliche Identitätsprüfung und der hier beschriebene Erhalt zusätzlicher Kontakte sind Entwicklungsstand im aktuellen Arbeitsstand und noch keine zugesicherten veröffentlichten Funktionen. Welche Funktionen Ihre installierte Version enthält, muss anhand der tatsächlich ausgelieferten Version geprüft werden.

Berechtigungen und Vorbereitung

Zum Öffnen benötigen Sie Integrationen: Ansehen. Konfiguration und ausführende Verwaltungsfunktionen benötigen zusätzlich Integrationen: Verwalten. Die Kontaktvorschau im Entwicklungsstand erfordert ebenfalls diese Verwaltungsberechtigung, obwohl sie keine Änderungen speichert. Details zum Modell stehen unter Benutzer, Rollen & Rechte.

Im geprüften Entwicklungsstand werden vor dem Laden und jeder Aktion der aktive Benutzer und seine aktuellen Rechte erneut geprüft. Wird das Konto deaktiviert oder ein benötigtes Recht entzogen, werden weitere Aktionen abgewiesen und zuvor angezeigte Ergebnisse sowie Eingaben ausgeblendet. Bereits laufende externe Aktionen werden dadurch nicht rückgängig gemacht.

Verwenden Sie die zu Ihrer FE2-Organisation gehörenden Verbindungsdaten und prüfen Sie, ob Ihre FE2-Version und Freischaltungen die gewünschte Schnittstelle unterstützen. Ein erreichbarer Server allein bestätigt keinen erfolgreichen fachlichen Abgleich. Erproben Sie die Einrichtung zunächst mit einem abgestimmten Testbestand.

Kontaktabgleich per SCIM einrichten

  1. Öffnen Sie in FE2 die SCIM-Einstellungen Ihrer Organisation und beschaffen Sie die Basis-URL sowie ein gültiges SCIM-Bearer-Token.
  2. Öffnen Sie in Florian Alamos (FE2) → Adressbuch-Sync (SCIM).
  3. Hinterlegen Sie Basis-URL und Token, aktivieren Sie die Integration und speichern Sie.
  4. Prüfen Sie die angezeigten Zustände für hinterlegte URL und Token. Ein vorhandenes Token bleibt unverändert, solange Sie das leere Tokenfeld nicht bearbeiten. Wenn Sie das Feld bearbeiten und anschließend vollständig leeren, entfernt Speichern das gespeicherte Token.
  5. Führen Sie den Abgleich bewusst aus und prüfen Sie Ergebnis und Fehlermeldungen. Behandeln Sie einen Teilfehler nicht als vollständig erfolgreichen Lauf.

Token sind Geheimnisse. Geben Sie diese weder in Supportnachrichten noch in Screenshots weiter und erneuern Sie ablaufende Zugangsdaten rechtzeitig. Die Basis-URL ist die für Ihre Organisation vorgegebene Adresse; leiten Sie keine Endpunkte aus einem allgemeinen Beispielhost ab.

Welche Kontaktdaten übertragen werden

Der Abgleich betrifft aktive Florian-Mitglieder und vier Felder:

Feld Unterstützte Richtung
Vorname Florian ↔ FE2
Nachname Florian ↔ FE2
Telefon Florian ↔ FE2
E-Mail Florian ↔ FE2

Für verknüpfte Kontakte werden gespeicherte Feldstände mit dem aktuellen Florian- und FE2-Stand verglichen. Bei einer Änderung nur auf einer Seite kann diese zur anderen Seite übernommen werden. Wurden beide Seiten desselben Felds unterschiedlich geändert, gewinnt der Wert aus Florian. Prüfen Sie deshalb Konfliktmeldungen und korrigieren Sie gegebenenfalls den führenden Wert vor einem weiteren Lauf.

Im geprüften Entwicklungsstand muss eine gelesene FE2-Ressource zur gespeicherten Kontaktverknüpfung passen. Eine mitgelieferte externe Kennung muss außerdem dem zugehörigen Florian-Mitglied entsprechen; fehlt diese optionale Kennung, bleibt die Ressourcen-ID maßgeblich. Bei widersprüchlicher Identität melden Vorschau und Abgleich für diesen Kontakt einen Fehler. Seine lokalen Kontaktdaten und gespeicherten Vergleichswerte bleiben erhalten, und es wird kein Kontakt an FE2 zurückgeschrieben. Andere gültige Kontakte können weiter verarbeitet werden.

Liefert eine erfolgreiche Einzelabfrage keinen Kontakt, sondern den JSON-Wert null, gilt dies als Lesefehler. Vorschau und Abgleich melden für den betroffenen Kontakt einen Fehler; die lokalen Kontaktdaten und Vergleichswerte bleiben erhalten, und daraus wird kein Anlageversuch abgeleitet. Eine tatsächliche Antwort „nicht gefunden“ (HTTP 404) wird weiterhin nach der bestehenden Wiederherstellungslogik behandelt. Andere gültige Kontakte können weiter verarbeitet werden.

Für E-Mail wird zunächst der Wert des ersten als primär markierten Eintrags verwendet; fehlt dieser Wert (null), gilt der erste E-Mail-Eintrag. Eine leere Zeichenfolge löst diesen Rückgriff nicht aus. Telefon verwendet den ersten Eintrag mit der Kategorie mobile. Beim Zurückschreiben eines verknüpften Kontakts bleibt die vorhandene Kategorie der ausgewählten E-Mail erhalten; eine fehlende Kategorie wird nicht ergänzt. Die ausgewählte E-Mail wird weiterhin als primär gesendet.

Ist der abgeglichene E-Mail- oder Telefonwert nicht leer, bleiben weitere bekannte Einträge beim Zurückschreiben in derselben Reihenfolge erhalten, auch bei gleichen Werten. Nur der ausgewählte Eintrag erhält den abgeglichenen Wert; bei Telefon ohne ausgewählten mobilen Eintrag wird ein neuer mobiler Eintrag angehängt. Erhalten werden E-Mail-Wert, Kategorie und Primärmarkierung sowie Telefonwert und Kategorie; weitere unbekannte Eigenschaften oder die genaue Auslassung von Eigenschaften werden damit nicht zugesichert. Diese zusätzlichen Kontakte werden nicht als weitere Mitgliedsfelder in Florian importiert.

Grenze bei leeren Werten: Ergibt der Abgleich einen leeren E-Mail- oder Telefonwert, wird weiterhin die gesamte zugehörige Kontaktliste als leer (null) gesendet, einschließlich zusätzlicher Einträge. Diese bestehende Regel gilt auch für Telefonlisten ohne Eintrag der Kategorie mobile, wenn daraus beim Abgleich ein leerer Telefonwert entsteht. Der zusätzliche Listenerhalt hebt diese Regel nicht auf. Prüfen Sie solche Bestände vor einem ausführenden Lauf mit einem abgestimmten Testbestand; aus den lokalen Prüfungen folgt keine Zusage zur Speicherung durch Ihre FE2-Version.

Beim Zurückschreiben eines verknüpften Kontakts übernimmt Florian den von FE2 gelieferten Benutzernamen, Anzeigenamen und Aktivstatus unverändert in die Änderungsanfrage an FE2. Ein gelieferter deaktivierter Aktivstatus wird dabei nicht auf aktiv gesetzt; der Anzeigename wird nicht aus Vor- und Nachname neu gebildet. Fehlende Eigenschaften werden in der Anfrage nicht ergänzt. Die Verarbeitung fehlender Eigenschaften durch Ihre FE2-Version ist gesondert zu prüfen. Diese Metadaten werden nicht als zusätzliche Mitgliedsfelder in Florian übernommen; die vier oben genannten Abgleichfelder bleiben maßgeblich.

Ein neues aktives Florian-Mitglied kann als FE2-Kontakt angelegt und verknüpft werden. Ein verknüpfter Kontakt, der in FE2 fehlt, wird nach der bestehenden Wiederherstellungslogik erneut angelegt. Das Entfernen in FE2 ist deshalb kein Löschauftrag für Florian.

Neue FE2-Kontakte werden nicht automatisch als Florian-Mitglieder importiert. Löschungen, Rollen, Alarmgruppen, Lehrgänge, Geräte, Beiträge und Dokumente werden über diesen Kontaktabgleich nicht synchronisiert. Die beschriebene Leerungsregel für E-Mail- und Telefonlisten ist keine allgemeine Löschanweisung für andere Verwaltungsdaten.

Kontaktvorschau — Entwicklungsstand

Die im aktuellen Quellstand ergänzte Vorschau liest die geplanten Kontaktaktionen und Feldrichtungen, ohne den lokalen Bestand oder FE2 zu verändern. Sie unterscheidet unter anderem neue, verknüpfte und wiederherzustellende Kontakte sowie Konflikte und Lesefehler. Sie zeigt keine vollständigen Rohkontaktwerte an.

Die Vorschau ist eine Momentaufnahme. Ein später ausgeführter Abgleich liest die Daten erneut; zwischenzeitliche Änderungen können zu einem anderen Ergebnis führen. Die Vorschau ist keine verbindliche Bestätigung eines unveränderlichen Synchronisationsauftrags. Fehlende Konfiguration, deaktivierte Integration, keine aktiven Mitglieder und einzelne Providerfehler sind getrennte Zustände.

Während eine Kontaktvorschau läuft, startet eine erneute Anforderung auf derselben geöffneten Seite keine zweite Vorschau. Auch während des Speicherns der Adressbuch-Einstellungen oder eines laufenden Kontaktabgleichs wird keine Vorschau gestartet. Nach Abschluss oder einer Fehlermeldung können Sie die Vorschau erneut anfordern.

FE2-Kalender lesend abonnieren

Aktivieren Sie in FE2 bei dem gewünschten Kalender den iCal-Export und übernehmen Sie dessen Freigabelink in den Kalenderbereich der Alamos-Seite. Florian liest die von FE2 bereitgestellten Termine. Die FE2-Seite weist darauf hin, dass der Export etwa alle zwei Stunden aktualisiert wird; ein gerade geänderter Termin muss deshalb nicht sofort erscheinen.

Während Kalender-Einstellungen gespeichert werden, sind der Aktivierungsschalter und das URL-Feld gesperrt. Nach Abschluss oder einer Fehlermeldung können Sie die Felder wieder bearbeiten. Nach erfolgreichem Speichern wird das URL-Eingabefeld aus Sicherheitsgründen geleert; der angezeigte Hinterlegungsstatus zeigt, ob eine URL gespeichert ist.

Die Vorschau Anstehende Termine zeigt im geprüften Entwicklungsstand bis zu 50 zukünftige oder noch laufende Termine. Abgelaufene Termine verdrängen kommende Termine nicht mehr; diese Auswahl löscht keine gespeicherten historischen Einträge. Ganztägige Termine bleiben am laufenden Tag sichtbar. Prüfen Sie Zeitzonen und wiederkehrende Termine Ihres konkreten Feeds gesondert; daraus folgt keine vollständige Unterstützung aller iCalendar-Sonderfälle.

Änderungen an einem übernommenen Termin in Florian werden nicht an FE2 zurückgeschrieben. Ein separater Florian-Kalenderfeed für andere Programme ist ein zweites, eigenständiges Abonnement und ergibt keinen bidirektionalen Kalendereditor. Bewahren Sie Freigabelinks wie Zugangsdaten auf.

Teilnehmer, Anwesenheiten, Alarmrückmeldungen und eine vollständige Terminverwaltung werden aus einem ICS-Feed nicht zugesichert. Ein fehlender Feedtermin ist kein allgemeiner Löschauftrag für Verwaltungsdaten.

Ergebnis prüfen und Fehler eingrenzen

  • Kontrollieren Sie nach einem Lauf die Angaben zu angelegten, gesendeten und übernommenen Kontakten sowie Konflikten und Fehlern.
  • Bei Verbindungsproblemen prüfen Sie zuerst aktivierte Integration, korrekte Organisationsadresse, Gültigkeit des Tokens und Erreichbarkeit durch Ihren Florian-Server.
  • Bei unerwarteten Feldwerten prüfen Sie Verknüpfung und Änderungen auf beiden Seiten. Ein erneut angelegter FE2-Kontakt kann der beschriebenen Wiederherstellungslogik entsprechen.
  • Bei Kalenderverzögerungen prüfen Sie Freigabe und Aktualisierungsstand des FE2-Exports, bevor Sie einen weiteren Import versuchen.
  • Übermitteln Sie dem Support nur bereinigte Fehlerangaben; keine Token, Kalender-Freigabelinks oder personenbezogenen Rohdaten.

Siehe auch